My Summer Heroes
Mit (kurzen) Hosen durch den Sommer.
Bermudas, Shorts, Bermuda Shorts, Long Shorts, Capri Pants, ¾ Hosen, Surf Pants, Hot Pants, you name it. Allesamt kurze bis kürzere Hosen, die je nach Länge und Funktion unterschiedlich bezeichnet werden können. Gemein haben sie, dass sie ursprünglich als Freizeit- oder very casual Alltagskleidung getragen wurden. Das hat sich verändert. Natürlich hängt es vom Berufsfeld und den persönlichen Vorlieben ab mit welcher Hosenlänge man auftauchen kann und möchte. Shorts waren nie meine Sache, Bermudas jedoch schon. Auch die ein oder andere Capri Hose trug ich im Laufe des Lebens.
Alle Varianten lassen sich unterschiedlich stylen und da wir hier über Fashion sprechen, geht’s weniger um Freizeitoutfits, sondern um stadttaugliche Looks – 9 sind es geworden. Deswegen fällt die ¾ Funktionshose, die deutsche Männer (auch die ein oder andere Frau) seit gefühlt mehreren Jahrzehnten gerne tragen – gepaart mit zehenfreilegenden Funktionssandalen – hier heraus. Solltet ihr zur raren Spezies gehören, der es gelingt aus diesem Kleidungsstück stilistisch etwas herauszuholen, bitte unbedingt an mich wenden.
Als ausgewiesene Hosen-Liebhaberin und Trägerin ist es nur logisch, dass ich, auch wenn die Temperaturen steigen, am liebsten zur Hose greife. Dann eben zu einer kürzeren. Ein paar habe ich im Laufe der Jahre angesammelt, wobei sich der Stil etwas verändert hat, heute bevorzuge ich locker geschnittene Bermudas. Je älter ich werde, desto mehr kehre ich zu meinen eher androgynen Stil-Wurzeln zurück. Im letzten NL habe ich Elliot Duprey, einen New Yorker Vintage Liebhaber und Experten erwähnt, eine Freundin nannte vor kurzem Fran Lebowitz als ihr Stil-Vorbild, und #poshgrandpa is coming for us – diese Richtung interessiert mich derzeit am meisten.
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